Erfolgreicher Abend trotz anfänglicher Bedenken
Das Wöhrseebad in Burghausen bildete auch bei der zehnten Auflage des Weisenblasens eine bemerkenswerte Kulisse für diese beliebte Veranstaltung. Trotz anfänglicher Wettersorgen blickt der Trachtenverein Almenrausch-Lindach auf einen rundum gelungenen Abend zurück.
Nachdem am Nachmittag aufgrund des wechselhaften Wetters noch viele besorgte Anrufe eingegangen waren, fragte sich der Vereinsvorsitzende Christoph Rauchenschwandtner, ob der Samstagstermin die richtige Wahl war. Die Trachtler blieben jedoch bei ihrer Entscheidung – und wurden belohnt: Rund 1000 bis 1200 Besucher kamen am frühen Abend am Wöhrseeufer zusammen, deutlich mehr als vom Verein erwartet.
Zum Auftakt saßen die Gäste gesellig beisammen, genossen Steckerlfisch, Leberkässemmeln, Bratwürste sowie Kuchen und lauschten der Blasmusik des Vereins. Auf der Bühne stellten sich die beteiligten Gruppen – die Schladl Musik, die Tarsdorfer Weisenbläser, die Garchinger Weisenbläser, die Geretsberger Weisenbläser, die Holzöster Weisenbläser sowie die Lindacher Weisenbläser – zunächst mit einem Begrüßungsstück vor.
Mit dem Einbruch der Dunkelheit wandelte sich die Atmosphäre, als Kerzen, Fackeln und Lichterketten den Bäderbereich und Wöhrsee beleuchteten. Die Weisenbläser-Gruppe bezogen ihre Position rund um den See, um in zwei Durchgängen ihre Weisen darzubieten. „Es war beeindruckend, dass es wirklich ganz stad war, sobald gespielt wurde“, resümierte der Vorsitzende Christoph Rauchenschwandtner. Die Moderation übernahm Simon Doser.
Das zehnte Weisenblasen, das bis ca. 23 Uhr dauerte, wurde von einem 15-köpfigen Kernteam organisiert und mit zahlreichen Helfern umgesetzt.Ihnen allen ein herzliches „Vergelt’s Gott!“

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